In Milk & Water untersucht Timo Hinkelmann die unsichtbaren Kräfte, die unser Leben prägen. Milch und Wasser stehen dabei als Metaphern für den Weg von ursprünglicher Abhängigkeit hin zur vermeintlichen Selbstständigkeit.
Mit dem Ende biologischer Abhängigkeiten entstehen neue Bindungen: Konsum, Medien und gesellschaftliche Erwartungen beeinflussen unsere Wahrnehmung und Entscheidungen oft stärker, als uns bewusst ist.
Die Arbeiten bewegen sich zwischen Kindheit und Erwachsensein, zwischen Fürsorge und Selbstbestimmung. Sie laden dazu ein, über Zugehörigkeit, Identität und die Grenzen von Unabhängigkeit nachzudenken.
Milk & Water eröffnet einen sensiblen Blick auf die Frage, ob Freiheit ein erreichbarer Zustand ist – ein fortwährender Prozess.