Martin Grobeckers Bilder loten jenen Geist des Gehässigen und Absurden aus, welcher sich spätestens mit der „Slopification“ des Cyberspace und der beschleunigten Zersetzung der materiellen Lebenswelt um sich greift. Aus jenem Schwall von Antiästhetik, destruktiven Kausalitäten des Alltäglichen destilliert der Künstler daraus einen bildnerischen Konzentrat – zwischen Kitsch und vulgärem Schauer, zwischen flachen Kalauer und dunkler Poesie.